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Geblitzt auf der A9, Hirschberg (vor Brücke der deutschen Einheit) – Lassen Sie den Bescheid prüfen

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Geblitzt auf der A9, Hirschberg (vor Brücke der deutschen Einheit) – Lassen Sie den Bescheid prüfen

Der Moment, in dem der Anhörungsbogen oder Bußgeldbescheid im Briefkasten liegt, ist selten entspannt. Wer an der Messstelle A9, Hirschberg (vor Brücke der deutschen Einheit) geblitzt wurde, fragt sich meist zuerst: Zahlen und abhaken – oder lohnt sich ein genauer Blick? Viele Betroffene unterschätzen, dass Geschwindigkeitsmessungen zwar häufig korrekt, aber nicht unfehlbar sind.

Für die Behörden wirkt das Verfahren oft „routiniert“. Rechtlich trägt die Messung nur dann zuverlässig, wenn die Voraussetzungen eines standardisierten Messverfahrens eingehalten wurden. Genau an dieser Stelle setzen Verteidigung und technische Überprüfung an: Nicht die Vermutung, sondern die Akte und die Messunterlagen entscheiden.

Akteneinsicht: Ohne Unterlagen lässt sich nichts seriös bewerten

Ob ein Einspruch Aussicht auf Erfolg hat, zeigt sich nicht am Foto allein, sondern in den Details der Messdokumentation. Erst die Akteneinsicht bringt ans Licht, welche Unterlagen vorliegen – und ob sie vollständig und plausibel sind. Dr. Maik Bunzel, Fachanwalt für Verkehrsrecht und Strafrecht mit Kanzleien in Cottbus, Berlin und Kiel, arbeitet in solchen Fällen regelmäßig mit einem Sachverständigen für Verkehrsmesstechnik zusammen, um die Messung fachlich prüfen zu lassen.

Aus der Akte ergeben sich unter anderem Messprotokoll, Geräteeichung und weitere Nachweise. Je nach Messsystem können zudem digitale Messdateien eine Rolle spielen, die für eine unabhängige Überprüfung benötigt werden. Gerade bei Messstellen wie A9, Hirschberg (vor Brücke der deutschen Einheit) ist daher der erste Schritt nicht die Diskussion über „gefühlte“ Geschwindigkeit, sondern die konsequente Klärung der Beweislage.

Typische Fehlerquellen: Wo Messungen in der Praxis angreifbar werden

Auch bei einem standardisierten Messverfahren können praktische Abweichungen auftreten. Häufige Ansatzpunkte sind eine ungünstige Aufstellposition, ein nicht korrekt berücksichtigter Messwinkel oder Störeinflüsse durch Reflexionen. Ebenso kommen Bedienfehler vor, etwa wenn Vorgaben des Herstellers nicht exakt eingehalten oder Dokumentationspflichten nur lückenhaft erfüllt wurden.

Ob solche Punkte im konkreten Fall relevant sind, lässt sich seriös erst nach Sichtung der Unterlagen sagen. Genau deshalb lässt Dr. Bunzel nach eigener Darstellung jeden Fall messtechnisch begutachten; so können Messfehler nachvollziehbar festgestellt und im Verfahren verwertbar gemacht werden. In vielen Konstellationen übernimmt die Rechtsschutzversicherung des Betroffenen die Kosten für Anwalt und Sachverständigen.

Zwei Wochen Frist: So läuft das Verfahren nach dem Bescheid weiter

Beim Bußgeldbescheid gilt eine Einspruchsfrist von zwei Wochen ab Zustellung. Wer diese Frist versäumt, macht den Bescheid in der Regel rechtskräftig – mit den entsprechenden Folgen wie Geldbuße, Punkten und gegebenenfalls Fahrverbot. Der Einspruch selbst muss nicht begründet werden; die Begründung folgt oft erst nach Akteneinsicht.

  • Frist notieren: Zustelldatum prüfen und die zwei Wochen sicher einhalten.
  • Nichts vorschnell einräumen: Keine „Erklärungen“ zur Sache abgeben, bevor die Akte vorliegt.
  • Akteneinsicht beantragen: Messunterlagen, Protokolle und – falls vorhanden – digitale Messdateien anfordern.
  • Unterlagen prüfen lassen: Sachverständige Auswertung der Messung und der Dokumentation veranlassen.
  • Folgen abwägen: Punkte/Fahrverbot, berufliche Auswirkungen und Kosten mit der Verteidigungsstrategie abgleichen.

In der Praxis endet nicht jeder Einspruch vor Gericht. Häufig klärt sich nach Akteneinsicht, ob die Beweislage tragfähig ist oder ob sich Widersprüche und Lücken finden, die eine Einstellung oder eine günstigere Entscheidung ermöglichen. Dr. Bunzel bringt dabei Erfahrung aus über 1000 Ordnungswidrigkeitenverfahren ein und stimmt das Vorgehen üblicherweise eng mit der technischen Bewertung ab.

Wenn Sie an der Messstelle A9, Hirschberg (vor Brücke der deutschen Einheit) geblitzt wurden, kann eine frühe, strukturierte Prüfung entscheidend sein – vor allem wegen der kurzen Fristen. Nehmen Sie Kontakt zu Dr. Maik Bunzel auf; er veranlasst die sachverständige Überprüfung der Messung und klärt mit Ihnen die nächsten Schritte, häufig auch über die Rechtsschutzversicherung. Nutzen Sie dafür das Formular am Ende des Beitrags.


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