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Geblitzt auf der A100 im Tunnel Britz, Berlin – Lassen Sie den Bescheid prüfen

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Geblitzt auf der A100 im Tunnel Britz, Berlin – Lassen Sie den Bescheid prüfen

Der Umschlag ist unscheinbar, der Inhalt nicht: Ein Anhörungsbogen oder Bußgeldbescheid wegen einer Messung an der A100 im Tunnel Britz, Berlin. Viele Betroffene gehen dann davon aus, das sei ohnehin „wasserdicht“. Dabei lohnt sich gerade bei Geschwindigkeitsmessungen fast immer ein nüchterner Blick in die Unterlagen.

Im Bußgeldverfahren gilt zwar oft ein sogenanntes standardisiertes Messverfahren. Das bedeutet aber nicht, dass automatisch alles stimmt. Voraussetzung ist, dass das Verfahren korrekt vorbereitet, durchgeführt und dokumentiert wurde – und genau dort liegen in der Praxis die Ansatzpunkte für eine Überprüfung.

Fristen: Warum jetzt Tempo zählt

Wenn bereits ein Bußgeldbescheid vorliegt, läuft in der Regel eine Einspruchsfrist von zwei Wochen ab Zustellung. Diese Frist ist kurz, aber entscheidend: Wer sie versäumt, kann sich später meist nur noch in Ausnahmefällen wehren. Beim Anhörungsbogen ist die Lage etwas entspannter, dennoch sollten Sie auch hier nicht abwarten, bis der Bescheid kommt.

Wichtig ist: Ein Einspruch muss nicht sofort ausführlich begründet werden. Häufig ist es taktisch sinnvoll, zunächst fristwahrend zu reagieren und dann nach Akteneinsicht zu entscheiden, ob und wie man weiter vorgeht. Gerade bei Messungen an Strecken wie der A100 im Tunnel Britz, Berlin ist die Akte der Schlüssel, nicht das Bauchgefühl.

Akteneinsicht und Rohmessdaten: Der Startpunkt jeder Prüfung

Ohne Akte bleibt vieles Spekulation. Erst die vollständigen Unterlagen zeigen, ob die formalen Voraussetzungen eingehalten wurden und ob die Messung plausibel ist. Dazu gehören je nach Fall auch Messreihe, Falldatei, Auswerteunterlagen und – soweit vorhanden bzw. herausgabepflichtig – Rohmessdaten.

In der Akte finden sich außerdem Dokumente, die im Alltag gern übersehen werden, aber juristisch Gewicht haben: Messprotokoll, Nachweise zur Geräteeichung, Aufbau- und Bedienhinweise sowie Schulungs- oder Einweisungsnachweise des Messpersonals. Fehlt etwas, ist es widersprüchlich oder passt zeitlich nicht zusammen, kann das die Verwertbarkeit der Messung beeinflussen.

Typische Fehlerquellen bei Geschwindigkeitsmessungen – und was Sachverständige prüfen

Messgeräte sind präzise, aber nicht unfehlbar. Häufige Problemfelder sind Bedienfehler, eine nicht exakt eingehaltene Aufstell- oder Ausrichtungsvorgabe, ein ungünstiger Messwinkel oder Störeinflüsse durch Reflexionen und Mehrfacherfassungen. Das sind keine Besonderheiten eines bestimmten Orts, sondern klassische Themen, die sich aus Technik und Alltag ergeben.

Ob solche Punkte im konkreten Verfahren relevant sind, klärt am zuverlässigsten eine technische Begutachtung. Dr. Maik Bunzel, Fachanwalt für Verkehrsrecht und Strafrecht mit Kanzleien in Cottbus, Berlin und Kiel, lässt deshalb Fälle regelmäßig von einem Sachverständigen für Verkehrsmesstechnik prüfen. Aus über 1000 Ordnungswidrigkeitenverfahren weiß er, dass sich Messfehler oft erst im Detail zeigen – und dann sauber belegt werden müssen.

Was Sie jetzt tun sollten

  • Zustelldatum notieren und prüfen, ob bereits ein Bußgeldbescheid oder „nur“ ein Anhörungsbogen vorliegt.
  • Frist wahren: Beim Bußgeldbescheid innerhalb von zwei Wochen Einspruch einlegen (eine Begründung kann nachgereicht werden).
  • Keine vorschnellen Angaben zur Sache machen, bevor die Akte geprüft ist.
  • Akteneinsicht über einen Anwalt beantragen und die vollständigen Messunterlagen anfordern.
  • Technische Prüfung durch einen Sachverständigen veranlassen, wenn die Akte Ansatzpunkte bietet.

Viele Betroffene fragen früh nach den Kosten. Wenn eine Rechtsschutzversicherung besteht, übernimmt sie in der Regel sowohl die anwaltliche Vertretung als auch die sachverständige Überprüfung; das ist besonders wichtig, weil gerade die technische Analyse den Unterschied machen kann. Dr. Bunzel arbeitet in solchen Konstellationen routiniert mit Gutachtern zusammen und ordnet die Ergebnisse anschließend in die juristische Strategie ein.

Wenn Sie an der A100 im Tunnel Britz, Berlin geblitzt wurden, lassen Sie den Vorgang nicht liegen – und verlassen Sie sich nicht darauf, dass „standardisiert“ gleichbedeutend mit „unangreifbar“ ist. Nehmen Sie Kontakt zu Dr. Maik Bunzel auf, damit Akteneinsicht beantragt und die Messung durch einen Sachverständigen geprüft werden kann. Das Kontaktformular finden Sie am Ende dieses Beitrags.


Wurden Sie an dieser Messstelle geblitzt?

Lassen Sie Bußgeldbescheid und Messung prüfen, bevor Sie zahlen: Über das Formular am Ende dieses Beitrags stellen Sie in zwei Minuten eine unverbindliche Online-Anfrage. Ihre Messstelle ist eine andere? Die Messstellen-Suche hilft weiter.

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Was steht in Ihrem Schreiben?

Sie sind unsicher? Steht im Schreiben „Verwarnung“ und ein Betrag bis 55 Euro, ist es in der Regel ein Verwarnungsgeld ohne Punkte. Ob bei einem Bußgeldbescheid oder Anhörungsbogen Punkte drohen, hängt vom vorgeworfenen Verstoß ab. Wenn das unklar ist, bleiben Sie bei „Ich weiß es nicht“.

Einspruch ist grundsätzlich binnen zwei Wochen nach Zustellung möglich. Dieses Formular legt noch keinen Einspruch ein und wahrt keine Frist. Bei kurzer Restfrist rufen Sie uns bitte direkt an.

Sind Sie rechtsschutzversichert?

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Gut zu wissen: In einzelnen Tarifen ist auch ein rückwirkender Rechtsschutz für ein bereits laufendes Bußgeldverfahren möglich. Ob ein solcher Tarif für Ihren Fall infrage kommt und welche Bedingungen gelten, klären wir im kostenlosen Erstgespräch.

Sollen wir Ihnen das im Erstgespräch zeigen?

Ein Foto Ihres Anhörungsbogens oder Bescheids hilft uns, Ihren Fall einzuordnen. Bis zu 5 Dateien, jeweils maximal 20 MB. JPG, PNG, PDF oder GIF. Sie können Ihre Anfrage auch ohne Datei senden.

Bei einem Verwarnungsgeld raten wir in der Regel zum Bezahlen. Es gibt keine Punkte und kein Fahrverbot. Mit der fristgerechten, vollständigen Zahlung ist die Verwarnung grundsätzlich erledigt. Ein anwaltliches Verfahren würde meist mehr kosten als das Verwarnungsgeld. Wenn Sie trotzdem Zweifel am Vorwurf haben, können Sie die Anfrage senden.

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