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Geblitzt auf der A3, km 67,2, Fahrtrichtung Frankfurt, nahe der Ausfahrt Aschaffenburg-Ost – Lassen Sie den Bescheid prüfen

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Geblitzt auf der A3, km 67,2, Fahrtrichtung Frankfurt, nahe der Ausfahrt Aschaffenburg-Ost – Lassen Sie den Bescheid prüfen

Der Anhörungsbogen liegt auf dem Küchentisch, der Bußgeldbescheid steckt noch im Umschlag: Wer an der Messstelle A3, km 67,2, Fahrtrichtung Frankfurt, nahe der Ausfahrt Aschaffenburg-Ost geblitzt wurde, fragt sich meist zuerst, ob sich „da überhaupt etwas machen lässt“. Viele gehen davon aus, eine Messung sei automatisch wasserdicht. Das stimmt so nicht: Auch im Massenverfahren gelten klare technische und rechtliche Anforderungen.

Einspruchsfrist: Zwei Wochen sind schnell vorbei

Entscheidend ist der Blick auf die Fristen. Gegen einen Bußgeldbescheid können Sie innerhalb von zwei Wochen nach Zustellung Einspruch einlegen; beim Anhörungsbogen geht es zunächst um Ihre Angaben zur Sache. Wer die Frist versäumt, macht den Bescheid in der Regel rechtskräftig, inklusive Punkten oder Fahrverbot, wenn die Schwellen erreicht sind.

Es lohnt sich, früh zu sortieren: Was wird vorgeworfen, welcher Zeitpunkt, welches Fahrzeug, welche Person? Dr. Maik Bunzel, Fachanwalt für Verkehrsrecht und Strafrecht mit Kanzleien in Cottbus, Berlin und Kiel, hat Erfahrung aus über 1000 Ordnungswidrigkeitenverfahren und kann einschätzen, ob ein Einspruch taktisch sinnvoll ist oder ob zunächst Akteneinsicht der richtige Schritt ist.

Akteneinsicht und Rohmessdaten: Ohne Unterlagen keine Prüfung

Eine Verteidigung beginnt nicht mit Bauchgefühl, sondern mit Akten. Erst wenn Messunterlagen vorliegen, lässt sich beurteilen, ob das Verfahren als standardisiert behandelt werden darf und ob die Voraussetzungen eingehalten wurden. Dazu gehören typischerweise Messprotokoll, Nachweise zur Geräteeichung, Schulungsnachweise des Messpersonals sowie die Falldateien und, soweit vorhanden, Rohmessdaten.

Gerade bei Vorwürfen rund um A3, km 67,2, Fahrtrichtung Frankfurt, nahe der Ausfahrt Aschaffenburg-Ost ist der praktische Weg immer derselbe: Akteneinsicht beantragen, Unterlagen vollständig anfordern, dann technisch auswerten lassen. Dr. Bunzel lässt jeden Fall von einem Sachverständigen für Verkehrsmesstechnik prüfen; so können Messfehler oder Dokumentationsmängel überhaupt erst belastbar benannt werden. Wenn eine Rechtsschutzversicherung besteht, übernimmt sie in der Regel auch die Kosten dieser Prüfung.

Typische Fehlerquellen: Wo Messungen angreifbar werden können

Geschwindigkeitsmessungen sind hochgradig formalisiert, aber nicht unfehlbar. Fehler entstehen nicht nur durch Technik, sondern oft durch Aufbau und Bedienung. Schon kleine Abweichungen können die Zuordnung zum Fahrzeug erschweren oder das Ergebnis beeinflussen.

Zu den häufig diskutierten Punkten gehören etwa ein ungünstiger Messwinkel, unklare Fotodokumentation, Reflexionen oder Abschattungen, ein nicht sauber dokumentierter Aufbau oder Bedienfehler. Ebenso wichtig: Ist die Eichung zum Tatzeitpunkt gültig und sind im Messprotokoll alle Pflichtangaben plausibel? Ein Sachverständiger prüft solche Fragen anhand der Akte, nicht anhand von Vermutungen.

Was Sie jetzt konkret tun sollten

  • Frist notieren: Beim Bußgeldbescheid läuft die Zwei-Wochen-Frist ab Zustellung.
  • Nichts überstürzt einräumen: Beim Anhörungsbogen sind Angaben zur Sache meist nicht erforderlich; zur Person müssen Angaben stimmen.
  • Unterlagen sichern: Umschlag aufheben, Zustelldatum notieren, Bescheid/Anhörung kopieren.
  • Akteneinsicht anstoßen: Messprotokoll, Eichnachweise, Schulungsnachweise, Falldateien und Messbild anfordern.
  • Technische Prüfung veranlassen: Sachverständige Auswertung kann Mess- und Dokumentationsfehler sichtbar machen.

Viele Verfahren kippen nicht wegen großer Dramen, sondern wegen Details: fehlende oder widersprüchliche Dokumentation, unklare Zuordnung oder Abweichungen vom vorgeschriebenen Ablauf. Genau deshalb ist die Kombination aus Akteneinsicht und messtechnischer Begutachtung so wirkungsvoll. Dr. Maik Bunzel arbeitet hierfür regelmäßig mit Sachverständigen für Verkehrsmesstechnik zusammen; bei vorhandener Rechtsschutzversicherung werden die entstehenden Kosten üblicherweise übernommen.

Wenn Sie an der Messstelle A3, km 67,2, Fahrtrichtung Frankfurt, nahe der Ausfahrt Aschaffenburg-Ost geblitzt wurden, lassen Sie den Vorgang zeitnah prüfen, bevor Fristen verstreichen und Spielräume verloren gehen. Nehmen Sie dazu Kontakt zu Dr. Bunzel auf und nutzen Sie das Formular am Ende des Beitrags, damit Akteneinsicht und sachverständige Auswertung schnell angestoßen werden können.


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